Diese Website verwendet Cookies und Analysesoftware, um benutzerfreundlich gestaltet werden zu können. Wenn Sie diese Website weiterhin nutzen, stimmen Sie deren Verwendung zu. Für Infos und zum Deaktivieren klicken Sie auf unsere Datenschutzbestimmungen.

OK
saaten kerne

Saaten und Kerne

Sich fit und gesund knabbern

Stand: 08.08.2018 (08.08.2018)

Saaten und Kerne enthalten viel Fett und Eiweiss sowie hochkarätige Nähr- und Vitalstoffe, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken und dem Metabolischen Syndrom vorbeugen. Das sogenannte "Tödliche Quartett" bezeichnet das Zusammentreffen von vier Krankheitsbildern: erhöhte Blutzuckerwerte, gestörter Fettstoffwechsel,Bluthochdruck und starkes Übergewicht. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Wunderkörner vor: Knabbern Sie sich fit und gesund!

Gut für...

  • Verdauung
  • Darmbakterien
  • Blutzucker
  • Sättigung
  • Cholesterinspiegel
  • Ausscheidung von Giften
  • Mineralstoffe, Vitamine, essenzielle Fettsäuren

Natürliche Cholesterinsenker

Ballaststoffe, genauer gesagt die löslichen Ballaststoffe, senken den Cholesterinspiegel, indem sie sich im Dickdarm an Gallensäure binden, die dadurch ausgeschieden wird. Da der Körper Cholesterin verbraucht, um neue Gallensäure zu bilden, sinkt der Cholesterinwert. Die wasserunlöslichen Ballaststoffe fördern die Gesundheit auf andere Art: Im Dickdarm binden sie Wasser und quellen.Zusätzlich bilden sie die Nahrungsgrundlage für die Bakterien der Darmflora. Diese können sich so vermehren und stellen große Mengen an Stoffwechselprodukten her. Dank der unlöslichen Ballaststoffe füllt sich der Darm und die Darmbewegung wird anregt.

Vorsicht Blausäure!

Seit den 1950er Jahren werden bittere Aprikosenkerne in der alternativen Krebsmedizin verwendet.Sie enthalten einen hohen Anteil an dem Vitamin B17, das auch als Mandelonitril oder Amygdalin bezeichnet wird. Darin liegt Blausäure in einer inaktiven Form vor, die auf Tumorzellen eine toxische Wirkung haben soll. Gesundheitliche Belastungen sind bei Einnahme nicht ausgeschlossen.

Superfood Chia

Bei den Maja galten die proteinreichen Chia-Samen als Grundnahrungsmittel und dienten vor allem den Laufboten als energiespendende Begleiter. Übersetzt bedeutet die aus der Sprache der Maja stammende Bezeichnung Chia "Stärke". Glaubt man der mexikanischen Volksmedizin,soll ein einziger Teelöffel Chia-Samen genügen, um einen Menschen für 24 Stunden mit ausreichend Nährstoffen zu versorgen. Hinsichtlich der Nährstoffe gibt es keinerlei Unterschiede zwischen schwarzen und weißen Chia-Samen. Die schwarzen Samen haben lediglich einen höheren Gehalt an Quercetin,einem gelben Naturfarbstoff, der aufgrund des hohen antioxidativen Potentials eine antikarzinogene Wirkung aufweist.

Trinkt mehr Wasser!

Ballaststoffe brauchen viel Flüssigkeit, um zuquellen. Als Faustformel gilt: Auf 1 EL Saat sollten mindestens 150 ml Wasser kommen. Am besten ein bis zwei Gläser Wasser direkt nach der Anwendung trinken und über den Tag verteilt mindestens 1,5 Liter in Form von Wasser, Tees ode rverdünnten Fruchtsäften. Ansonsten quellen die Schleimstoffe zum einen unzureichend auf, zum anderen können sie im schlimmsten Fall mit der Darmwand verkleben, was zu einem Darmverschluss führen kann.

In Zukunft Lupine

Ungefähr sieben Milliarden Menschen leben auf der Erde und jedes Jahr wächst die Bevölkerung um etwa 78 Millionen. So viele Menschen zu ernähren braucht Platz. Für pflanzliche Lebensmittel wird wesentlich weniger Fläche benötigt, als für tierische Produkte. Fleisch- und Milchalternativen nicht nur für Vegetarier und Veganer aus Lupineneiweiß: Für die Erfindung eines Verfahrens,das genau das möglich macht, haben Forscher des Frauenhofer-Institutsfür Verfahrenstechnik in Freising und aus Mecklenburg-Vorpommern den Deutschen Zukunftspreis 2014 erhalten.

Empfehlen über:

Weiterscrollen, um zum nächsten Artikel zu gelangen