Diese Website verwendet Cookies und Analysesoftware, um benutzerfreundlich gestaltet werden zu können. Wenn Sie diese Website weiterhin nutzen, stimmen Sie deren Verwendung zu. Für Infos und zum Deaktivieren klicken Sie auf unsere Datenschutzbestimmungen.

OK

Natürliche Hilfe

für unsere tierischen Freunde

Stand: 19.05.2020

Allergien, unangenehme Hauterkrankungen und Zecken & Co. können das Wohlbefinden und die Gesundheit unser Vierbeiner einschränken. Hier erfahren Sie mit welchen natürlichen Mitteln Sie Ihren tierischen Freund unterstützen können.

Allergien

Zunehmend werden bei Hunden Allergien diagnostiziert. Allerdings sind auch Pferde und Katzen davon betroffen. Allergien sind eine Überreaktion des Immunsystems auf Umweltstoffe, die bei einem gesunden Organismus keine Reaktion auslösen. Die Ursachen sind vielfältig: Genetische Disposition, Impfungen, übermäßige Hygiene, übermäßige Parasitenbekämpfung, Umweltverschmutzungen, Immunschwäche. falsche Ernährung oder eine gestörte Darmflora.

Zum einen sollte man den Auslöser kennen und vermeiden, zum anderen können einige Futterzusätze Abhilfe schaffen. Öle mit Gammalinolensäure wirken wir Antihistamine und sollten bei Allergikern gefüttert werden. Kräuter, die unterstützend wirken können, sind insbesondere Alfalfa, Brennnessel, Schafgarbe und Rotklee.

Zeckenabwehr

Chemische Zeckenmittel können zwar wirksam sein, belasten jedoch auch den Organismus Ihres Vierbeiners.

Häufige Nebenwirkungen sind zum Beispiel

  • Entzündungsreaktionen
  • Juckreiz
  • Ekzemen
  • Übelkeit

Eine gute Möglichkeit sind natürliche Mittel, mit denen man Zeckenbisse gut vorbeugen kann. So werden von Heilpraktikern häufig Schwarzkümmel- und Kokosöl empfohlen.

Vor dem Spaziergang ins Fell einmassiert, schreckt der Duft des Schwarzkümmelöls die unliebsamen Parasiten ab.

Die im Kokosöl enthaltene Laurinsäure hat in wissenschaftlichen Untersuchungen gute Ergebnisse erzielt: 88% der Zecken ließen sich von der mit der Lösung bestrichenen Haut der Versuchspersonen fallen und flüchteten. Das Kokosöl kann sowohl dem Futter beigemischt werden als auch äußerlich angewandt werden.

Achtung

Schwarzkümmelöl darf NICHT bei Katzen angewandt werden. Da Katzen die nötigen Enzyme fehlen, um Bestandteile des Schwarzkümmelöls abzubauen, können selbst kleine Mengen zu schweren Vergiftungserscheinungen führen.

Körperpflege

Pfoten & Fell
Kokosöl lindert Juckreiz an den Pfoten und kann Entzündungen mindern. Die regelmäßige Pflege der Pfoten kann auch im Winter Schäden durch Streusalz, Eis und großer Kälte vorbeugen. Bei äußerer Anwendung am Fell vertreibt es nicht nur Ungeziefer, sondern macht das Fell auch geschmeidig und glänzend.

Ohren
Hartnäckiger Schmutz in den empfindlichen Hundeohren lässt sich öfters nicht allein mit Wasser lösen. Warmer Kamilletee reinigt die Ohren wirksam, Mandelöl pflegt die empfindliche Haut. 

Gesunder Darm

Zur Vorbeugung und Unterstützung beim Befall von Darmparasiten sollen Kokosraspeln unterstützen. Ihre Wirkung ähnelt dem Ausbürsten der Darmschleimhaut und reinigt so ganz natürlich den Darm. 

Die Moro'sche Möhrensuppe wurde im Bereich der Humanmedizin in der Kinderheilkunde entwickelt. Durch das lange Kochen der Möhren entsteht ein bestimmtes Zuckermolekül, das an der Darmwand andockt und Krankheitserregern das Durchdringen erschwert. Bei Durchfall als normales Futter verabreicht - ist die Moro'sche Möhrensuppe immer ein Versuch wert.

Bei Fieber oder abnormalen Werten suchen sie unbedingt einen Tierarzt auf. Die Kur sollte eine Dauer von fünf Tagen nicht überschreiten.

500g Möhren in Stücke schneiden, mindestens eine Stunde in einem Liter Wasser kochen und anschließend mit 1TL Steinsalz pürieren. Dann in kleinen Mengen verfüttern. 

Empfohlene Produkte aus dem Reformhaus

  • Hübner: Fellglanz, Darmvital, Silicea
  • Sonnenmoor: Trinkmoor
  • Rapunzel: Leinöl 
  • Dr. Goerg: Kokosöl

Quelle:
Barf Senior von Swanie Simon (ISBN-3: 978-3939522027)
www.drgoerg.com

Empfehlen über:

Weiterscrollen, um zum nächsten Artikel zu gelangen