Vitamin D

Lass die Sonne rein

Stand: 24.09.2020

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Vitamin D bezeichnet eine Gruppe von fettlöslichen Vitaminen, zu den wichtigsten gehören das Vitamin-D2 (Ergocalciferol) und das Vitamin-D3 (Cholecalciferol). Diese Vitamine sind in ihrer Funktion primär bekannt für ihre Beteiligung am Knochenstoffwechsel. Hierbei fördert Vitamin-D die Aufnahme von Calcium und Phosphat aus dem Darm und leitet diese in die Knochen weiter. Zudem ist Vitamin-D an weiteren Stoffwechselvorgängen und der Bildung von Proteinen beteiligt. Es trägt zum Erhalt gesunder Muskelfunktionen, gesunder Zähne sowie eines gesunden Immunsystems bei.

Vitamin-D-Bedarf

Von einer guten Vitamin-D-Versorgung in Bezug auf die Knochengesundheit spricht man, wenn die Blutkonzentration mindestens 50 Nanomol pro Liter Serum beträgt. Dies entspricht 20 Nanogramm pro Milliliter. Liegt der Wert unter 30 Nanomol pro Milliliter spricht man von einem Vitamin-D-Mangel. In Nahrungsergänzungsmitteln wird vom Bundesinstitut für Risikobewertung eine Tageshöchstmenge von 20 Mikrogramm Vitamin-D (= 800 i.E.) empfohlen.

Vitamin-D-Mangel

Ein Mangel an Vitamin-D kann Entkalkung und damit Erweichung der Knochen zur Folge haben. Im Alter kann Osteoporose entstehen und somit eine geringere Bruchfestigkeit der Knochen. Bei Kindern kann ein Mangel an Vitamin D zu einer Störung des Knochenwachstums kommen. Bei Erwachsenen können Knochenschmerzen und Muskelschwäche auftreten. 

Wer hat ein erhöhtes Risiko?

  • Ein erhöhtes Risiko an einem Vitamin-D-Mangel zu leiden, haben Menschen, die sich selten im Freien aufhalten.
  • Senioren sind eine Risikogruppe, weil im Alter die Eigensynthese von Vitamin-D sinkt, auch die Fähigkeit dieses in der Leber und Niere zu metabolisieren lässt nach.
  • Säuglinge sollten keinem direkten Sonnenlicht ausgesetzt werden, damit gehören sie ebenfalls zur Risikogruppe.
  • Menschen mit dunklerer Hautfarbe, haben eine höhere Pigmentierung, welche weniger UV-Strahlung durchlässt und somit die Aufnahme von Vitamin D mindern kann.
  • Zudem können Menschen mit chronischen Magen- Darm-, Leber-, oder Nierenerkrankungen betroffen sein. Medikamente können ebenfalls Einfluss auf den Vitamin D Stoffwechsel haben.

Wie wird Vitamin-D aufgenommen?

Ein prozentual hoher Anteil von 80% - 90% wird im Regelfall vom Körper selbst produziert. Dafür benötigt er Sonnenlicht, genauer, die UV-B Strahlung. Diese Strahlung kann nur im Freien vom Körper aufgenommen werden.

Die restlichen 10%- 20% werden durch die Ernährung aufgenommen, leider enthalten nur wenige Lebensmittel eine nennenswerten Menge an Vitamin D.

Dazu zählen zum Beispiel:

  • Fettfische wie Lachs, Hering oder Makrele
  • Speisepilze wie Pfifferlinge und Champignons
  • Eigelb
  • Innereien wie Rinderleber

Ist es nicht möglich, durch Sonnenlicht oder die Ernährung genug Vitamin D aufzunehmen, kann ein Mangel durch Nahrungsergänzungsmittel ausgeglichen werden.

Vitamin-D in Kombination mit Vitamin-K

Vitamin-D und Vitamin-K interagieren auf vielen Stoffwechselebenen miteinander und unterstützen sich teilweise in ihrer Wirkungsweise. Gerade bei einer Einnahme von Vitamin-D bei Osteoporose ist Vitamin K begleitend sehr sinnvoll, da es hilft, das Kalzium zu den Knochen zu transportieren und dort einzulagern.  

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