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Hitzewallungen & Co.

Natürliche Hilfe

Stand: 24.10.2019

Unterstützung für die kritische Zeit

Im Leben einer jeden Frau kommt es im Laufe der zweiten Lebenshälfte zur Umstellung der Hormone. Die fruchtbare Zeit, die im zarten Alter von 11-15 Jahren begann endet nun. Umgangssprachlich beginnen nun die Wechseljahre. Die meisten Frauen fürchten sich vor diesem Abschnitt mit all seinen Beschwerden. Allerdings muss es gar nicht so weit kommen. Wenn man sich schon frühzeitig mit dem Thema beschäftig, gibt es gute Wege, diese Zeit entspannt zu überstehen.

Der Beginn und die Dauer ist von Frau zu Frau sehr individuell. Die ganz Frühen haben schon ab Mitte 40 die ersten Anzeichen, andere wiederum bemerken erst Mitte der 50er das da etwas in Gange ist. Auch die Länge der Wechseljahre ist sehr unterschiedlich, das reicht von wenigen Monaten bis hin zu Jahren. Das Gute - spätestens Mitte 50 ist es vorbei. Viele Frauen berichten, das sie nach der Menopause viel gelassener durch das Leben gehen, sich lang gehegte Wünsche erfüllen und noch einmal so richtig aufblühen.

Welche Symptome sind zu erwarten?

Zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr verringert sich nach und nach die Produktion der Hormone Progesteron, Testosteron und Östrogen. Diese Botenstoffe sind zuständig für die Hormon-Regulierung. So ist es nur verständlich, dass fast jede Frau deutlich spüren wird, wenn sich in dieser Hinsicht etwas verändert.

Die Gefühle fahren Achterbahn, unerwünschte Schweißausbrüche, Heißhungerattacken und noch so einige andere Veränderungen bringen den Alltag durcheinander.

Erfahren Sie hier, was mit dem weiblichen Körper passiert und was unterstützend wirken kann.

Östrogendominanz

In diesem Fall liegt ein erhöhter Östrogenspiegel vor. Das hat zur Folge, dass bei dem wichtigsten Gegenspieler, das Progesteron ein Mangel entsteht.

Das führt zu folgenden typischen Beschwerdebildern:

  • Unregelmäßige Monatszyklen bis hin zum Ausbleiben der Menstruation
  • Hitzewallungen
  • Nächtliches Schwitzen
  • Schlafstörungen
  • Bluthochdruck
  • Osteoporose
  • Depressionen
  • Gewichtszunahme
  • Stimmungsschwankungen
  • Lipidoverlust
  • Vaginale Trockenheit

In einigen Fällen kommt es auch vermehrt zu Kopfschmerzen, Herzklopfen, trockener Haut, Reizbarkeit und Konzentrationsschwierigkeiten. Durch das ungleichmäßige Absinken beider Werte wechseln sich die obenan genannten Symptome untereinander ab. Das kann einen ganz schön aus der Balance bringen.

Was kann ich tun? Ruhe bewahren und nicht verzweifeln! Jetzt ist die Zeit gekommen, sich wirklich einmal nur um sich selbst zu kümmern. Ausgiebige Spaziergänge, Entspannungstechniken, wie Yoga und Qi Gong oder auch eine Ernährungsumstellung stärken Körper und Geist in dieser Phase. Wer sich keiner konventionellen Behandlung unterziehen möchte, kann die Wechseljahresbeschwerden sehr gut mit traditionellen Mitteln aus der Natur unterstützen.

Bewährte Helfer

Die enthaltenen Phytohormone in den nachfolgend genannten Pflanzen haben eine hormonähnliche Wirkung und können den Körper so natürlich ausbalancieren. Hilfreich sind Kombi-Präparate, die von beiden Hormonen Teile enthalten. Aber auch einzeln sind sie gut wirksam. Jede Frau sollte schauen, was am besten zu ihr passt. Unterstützung findet man bei Heilpraktikern, aber auch die Mitarbeiter unserer VITA NOVA Filialen können Ihnen passende Präparate empfehlen.

Filiale finden

Östrogenhaltige Heilpflanzen

  • Rotklee: reich an Isoflavonen, wirkt Hitzewallungen entgegen
  • Hopfen: neben einer beruhigenden Wirkung, unterstützend bei nächtlichem Schwitzen und Hitzewallungen
  • Moringa: unterstützt mit einem hohen Anteil am Kalzium (Osteoporose), Aminosäuren und Antioxidantien
  • Traubensilberkerze: bei Hitzewallungen und Schwitzen, wirkt sich positiv auf die Stimmung aus
  • Soja: kontrovers diskutiert wird, ob die enthaltene Phytoöstrogene sich auf Europäerinnen positiv oder negativ auswirken - eine genaue Wirksamkeit konnte hier noch nicht nachgewiesen werden. Wer Soja konsumieren möchte, greift am besten zu regionalen Produkten aus biologischem Anbau. Alternativ greift man zu Leinsamen, Spargel oder Knoblauch. Diese enthalten eine gute Portion Phytohormone und wirken positiv auf den klimakterischen Hormonhaushalt.

Progesteronhaltige Heilpflanzen

  • Frauenmantel: ausgleichend bei einer Östrogendominanz, harmonisierende Wirkung auf die Stimmung
  • Mönchspfeffer: prolaktinsenkend - stressmindernd, regt die Körpereigene Herstellung von Progesteron an
  • Passionsblume: entspannend, entkrampfend, bei Unruhe Nervosität und Ängsten, erholsamer Schlaf
  • Scharfgrabe: Wirkweise mit Progesteron-Charakter, reguliert die Hormon-Balance

Weitere unterstützende Pflanzen und Mineralstoffe

  • Ginseng: fördert die Konzentrationsfähigkeit, stimmungsausgleichend
  • Johanniskraut, stimmungsaufhellend, wenn über einen längeren Zeitraum eingenommen
  • Baldrian: schlaffördernd Salbei: bei übermäßigem Schwitzen
  • Grüner Tee wirkt ausgleichend
  • Silizium sorgt für eine straffere Haut.
  • Magnesium entkrampfend und entspannend
  • Kalzium unterstützend bei Gelenkbeschwerden
  • Eisen fördert die Konzentration und unterstützend bei sehr starken Blutungen.

Eine gesunde vegetarische Küche, viele Ballaststoffe und ausreichend Antioxidantien in Kombination mit Mineralstoffen und Vitaminen unterstützen dabei, das Körpergewicht zu regulieren und die Beschwerden der Wechseljahre zu lindern.

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